Zu Ökostrom wechseln und bares Geld sparen

Bild-Quellen: Wikipedia

ÖkostromWer gegen Atomkraftwerke (kurz AKWs) ist sollte spätestens jetzt auf Ökostrom umsteigen. Die Sprache des Geldbeutels ist immer noch die deutlichste und Öko heißt nicht immer teurer! Das haben jetzt viele verstanden und sind anlässlich der Japan-Katastrophe auf Ökostrom umgestiegen. So meldet das Vergleicherportal Check24.de, dass im Vergleich zum Februar die Wechsler in Ökostromtarife um über 20 Prozent gestiegen sind. Die meisten Stromkunden sind aber noch immer bei einem der teuren Grundversorgungstarife angemeldet, obwohl sich viele Menschen gegen Atomkraftwerke aussprechen. Wer gegen Atomstrom ist sollte diesen auch nicht kaufen. Außerdem lässt sich trotz Öko-Tarif bares Geld sparen! Wem eine Kündigungszeit im Wege steht, der kann auch bei seinem Grundversorger zu einem Öko-Tarif wechseln. Dieser ist beim Grundversorger meistens nur unwesentlich teurer als der Strom aus seinem Grundtarif und mit Ablauf der Vertragszeit besteht dann die Möglichkeit zu einem günstigen Anbieter zu wechseln. Dort ist der Ökotarif in der Regel viel günstiger, als der Grundtarif des alten Anbieters. Wie Du siehst spricht nichts dagegen zu einem Öko-Tarif zu wechseln!

Wie unterscheiden sich die Stromarten?

Im Endeffekt beziehen alle Haushalte denselben Strom-Mix aus der Steckdose, aber je mehr Kunden grünen Strom kaufen, desto stärker steigt der Ökoanteil im gesamten Netz und desto weniger rentabel werden Atomkraftwerke. Wenn sich jetzt beispielsweise 80% der Kunden dazu entscheiden Ökostrom zu beziehen muss der Anbieter dafür sorgen, dass er zu 80% diesen Strom ins Gesamtnetz einspeist.
Der Strom aus einem Grundtarif wird auch Graustrom genannt. Graustrom wird in der Regel aus Kohle-, Öl- oder Atom-Kraftwerken erzeugt. Öko-Strom, wird auch grüner Strom genannt und nutzt die Kraft des Wasser oder des Winds, die Energie der Sonne oder die Wärme aus der Erde. Andere Anlagen verbrennen Biomasse oder Müll zur Stromerzeugung. Als Ökostrom darf Strom bezeichnet werden, der mindestens zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Viele Energieversorger bieten auch die Reinheitsgrade 75 Prozent oder 100 Prozent an. Der Rest des Ökostroms muss aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stammen, die gleichzeitigt Strom und Wärme erzeugen und daher ebenfalls als umweltschonend gelten.

Wie finde ich einen neuen, günstigeren Stromanbieter?
Vergleichsportale im Internet bieten Stromtarifrechner an. Dort kann man seine Daten angeben und es wird der günstigste Anbieter ermittelt. Wünsche, wie Ökostrom werden dabei berücksichtigt.

Beispiele:
stromauskunft.de (Stiftung Warentest „sehr gut“)
check24.de

Benötigt werden meistens die Postleitzahl und der Jahresverbrach, welcher auf der letzten Stromabrechnung steht. Für einen ersten, spontanen Strompreisvergleich reichen zunächst auch diese Durchschnittswerte:

Singles: 1.500 kWh
Paare: 2.800 kWh
Familen: 4.000 kWh
Großfamilien: 6.000 kWh

Wie wechselt man den Anbieter?
Oft geht dies direkt online. Manchmal muss man sich die Vertragsunterlagen auch per Post zuschicken lassen oder kann den neuen Anbieter persönlich besuchen gehen. Benötigt wird der Name des bisherigen Stromlieferanten und des Netzbetreibers, die Zählernummer, die vorherige Kundennummer und der letzte Jahresverbrauch. Dann muss beim alten Anbieter noch gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt bei den meisten Verträgen vier Wochen zu einem Monatsende. Bei längeren Verträgen (z. B. Jahresverträgen) kann es vertraglich anders geregelt sein. Bei Umzügen kann zum Kündigungstermin der alten Wohnung gewechselt werden. Die Kündigung kann man einfach vom neuen Anbieter erledigen lassen, indem man ihm dafür eine Vollmacht ausstellt.

Wie wechselt man den Tarif?
Am besten beim Anbieter anrufen und fragen welche Tarife angeboten werden, wie die Preise sind und wie man den Tarif wechseln kann.

Worauf sollte man achten?

1. Bei einem neuen  Anbieter sollte man auf kurze Vertragslaufzeiten und monatliche Kündigungsmöglichkeiten achten.

2. Stromsicherheit bei einem Anbieterwechsel ist immer gewährleistet. Das heißt der Strom wird ohne Ausfallzeiten und Übergangsfristen mit gewohnter Zuverlässigkeit durch das lokale Stromnetz geliefert. Der lokale Stromversorger ist gesetzlich verpflichtet, die Stromversorgung aufrecht zu erhalten, auch er nicht mehr der Vertragspartner ist.

3. Bei Insolvenz eines Stromanbieters besteht nicht die Gefahr, dass plötzlich kein Strom mehr da ist. In dem Fall ist der Grundversorger gesetzlich dazu verpflichtet die Ersatzversorgung zu übernehmen. Es bleiben dann drei Monate Zeit einen neuen Anbieter zu suchen.

4. Einige Stromversorger belohnen Neukunden mit einer Wechselprämie, die schnell mal bei über 100 Euro liegen kann. Meist wird diese Prämie jedoch erst nach einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten ausgezahlt. Es empfiehlt sich daher, den günstigsten Anbieter für den eigenen Wohnort auszumachen, der zudem eine Wechselprämie zahlt, mindestens 12 Monate bei dem Versorger zu bleiben und dadurch die Wechselprämie zu kassieren. Kunden, die diesen Prozess jährlich wiederholen, können viel Geld sparen.

5. Einige Stromanbieter bieten Prämien für Freundschaftswerbung. Also wenn man von einem Bekannten geworben wird, erhält dieser ein Präsent.

Tipp: Am saubersten und günstigesten ist und bleibt es, den Verbrauch zu senken! Z.B. nur die Geräte laufen lassen, die wirklich benötigt werden und Geräte nicht auf Standby schalten, sondern vom Stromnetz trennen. Georg Heusgen, Check24-Geschäftsführer für den Bereich Energie: „Der bloße Standby-Verbrauch der Elektrogeräte summiert sich zum Beispiel deutschlandweit auf die Stromproduktion eines Atomkraftwerks. Einfach aufstehen und die Glotze ganz ausschalten statt mit der Fernbedienung – schon könnte ein AKW vom Netz.

kostenlose telefonische Stromtarifberatung von stromauskunft.de: 0800/8374869
Quelle: Stromanbieterwechsel: Einfach den Stromanbieter wechseln | StromAuskunft von www.stromauskunft.de

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